Testat für Zuschläge über 50.000 Euro: Seriosität hat absolute Priorität
Immer wieder bewegt das Thema der möglichen „Scheinzuschläge“ bei Briefmarken-Auktionen den Philatelie-Markt. Gemeint sind vermeintlich außergewöhnlich hohe erzielte Preise, deren Glaubwürdigkeit aus unterschiedlichen Gründen angezweifelt werden kann. Diese Zweifel lassen wir erst gar nicht aufkommen.
Generelle Transparenz aller geschäftlichen Abläufe
Beim Auktionshaus Heinrich Köhler wird die Echtheit von Zuschlägen über 50.000 Euro von einem unabhängigen Dritten bestätigt. Für Deutschlands ältestes Briefmarken-Auktionshaus ist dies Ehrensache und ein weiterer Nachweis der generellen Transparenz aller geschäftlichen Abläufe. „Verdeckte Limits“ und „Scheinzuschläge“ gibt es in Wiesbaden nicht. Aber was steckt eigentlich hinter diesen dubiosen Begrifflichkeiten?
Insider kennen die Strategie einiger weniger im Briefmarken-Auktionsmarkt Aktiver, mit niedrigen Ausrufpreisen zu locken, aber nicht erkennbare „verdeckte Limits“ für diese Stücke festzulegen. Bieter werden dann gegen einen nicht existierenden Gegenbieter hochgesteigert, bis das Limit erreicht oder überschritten ist. Wenn aber der letzte verbleibende reale Bieter unterhalb dieses Limits aussteigt, dann erfolgt der „Scheinzuschlag“ für den gar nicht existierenden Geister-Bieter „im Buch“. Der Verkauf wird also nur vorgetäuscht.
Doch warum sollte ein Auktionshaus so vorgehen und nicht stattdessen das Stück für den wirklich erreichten Preis verkaufen? Zum einen könnte man die Strategie unterstellen, zukünftige potenzielle Einlieferer mit diesen angeblich hohen und höchsten Preisen davon zu überzeugen, auch ihre Sammlungen in die Hände dieser Firma zu geben. Außerdem lässt sich die besagte philatelistische Preziose später unter Verweis auf den bereits erzielten exzellenten Preis nochmals zu noch kostspieligeren Konditionen anbieten. Wenn also dasselbe Spitzenstück mehrfach in relativ kurzer Zeit immer teurer angeboten und angeblich auch verkauft wird, ist eine gesunde Skepsis durchaus angebracht.
Zahlungen und Auszahlungen stimmen einwandfrei mit den Auktionszuschlägen überein.
Wir garantieren Ihnen, dass Sie sowohl als Verkäufer als auch als Käufer mit uns auf der sicheren Seite sind: Die Experten des international anerkannten Wirtschaftsprüfungsunternehmen BDO in Hannover erstellen jährlich ein Gutachten über jeden in den Ergebnislisten von Heinrich Köhler ausgewiesenen Zuschlag über 50.000 Euro.
Geprüft wird:
- die Existenz der Einlieferung per Einlieferervertrag
- der ordnungsgemäße Zuschlag, z.B. mithilfe des Auktionsprotokolls
- die erfolgte Rechnungsstellung an den Käufer
- der erfolgte Zahlungseingang
- die erfolgte Abrechnung und Auszahlung an den Einlieferer
Das jährlich wiederkehrende Ergebnis lautet: „Die Zahlungen von den Käufern und die Auszahlungen an die Einlieferer bei Zuschlägen über 50.000 Euro stimmen einwandfrei mit den in den Ergebnislisten veröffentlichten Auktionszuschlägen überein.“
Wie soll es weitergehen? Sie haben die Wahl.
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