Unsere Geschichte: Ideale Verbindung von Tradition und Innovation

Das Briefmarken-Auktionshaus Heinrich Köhler blickt auf eine mehr als 100-jährige Geschichte zurück und ist für die Zukunft bestens aufgestellt.

Nur wenigen Männern verdankt die deutsche Philatelie so viel wie Heinrich Köhler – und das sowohl als philatelistischer Prüfer als auch als Juror und Auktionator.

Der Gründer des ältesten deutschen Briefmarken-Auktionshauses veranstaltete am 23. April 1913 seine erste Auktion in Deutschland. Die in der Folgezeit florierende Firma und ihr Inhaber erfuhren weltweite Anerkennung. Nach Heinrich Köhlers Tod am 21. Juni 1945 blieb das Unternehmen zunächst in Familienbesitz, verlegte den Stammsitz aus dem zerstörten Berlin aber in das hessische Wiesbaden. 

Eine der führenden Adressen der Weltphilatelie

Am 1. Juni 1967 übernahm der Jung-Auktionator Hartmut C. Schwenn das Auktionshaus Köhler. Drei Jahre darauf, ab dem 9. September 1970, führte Volker Parthen das Traditionshaus als Alleininhaber und versteigerte viele große Sammlungen. Seit dem Jahr 2002 bringt Dieter Michelson seine ausgeprägte Branchenerfahrung und seine zahlreichen internationalen Verbindungen in die Führung des Hauses Heinrich Köhler ein. Sein frühzeitig formuliertes Ziel, das Auktionshaus Köhler als eine der führenden Adressen der Weltphilatelie zu positionieren, hat er mithilfe des engagierten und kompetenten Teams bei Heinrich Köhler erreicht.

Geschaffen wurde dabei die ideale Verbindung von Tradition und Innovation. Dazu einige Beispiele: Die philatelistischen Experten bauten kontinuierlich die klassische Karteiregistratur weiter aus und setzten dabei einen besonderen Schwerpunkt auf die Provenienzen. Eine Erfolgsgeschichte ohnegleichen ist das Online-Live-Bieten, das maßgeblich von Tobias Huylmans entwickelt wurde – Repräsentant der jungen Philatelisten-Generation und ebenso wie Dieter Michelson geschäftsführender Gesellschafter bei Heinrich Köhler. Im Jahr 2006 bot Heinrich Köhler als erstes deutsches Briefmarken-Auktionshaus die weltweite Versteigerungsbeteiligung per Internet erstmalig an. Heute ist diese maßgebliche Innovation in der Philatelie aus dem Auktionsgeschehen nicht mehr wegzudenken. 

Herausragende philatelistische Expertise, ausgezeichnete finanzielle Solidität, zertifiziertes Qualitätsmanagement

Apropos „Provenienzen“ und „bahnbrechende Innovationen“: Auf der Internationalen Briefmarken-Weltausstellung IBRA 2023 in Essen präsentierte das Auktionshaus Köhler „ProFi“ – den digitalen „ProvenienzFinder“ für die philatelistische Expertise in Sekunden – zum ersten Mal der Öffentlichkeit. Die mit wissenschaftlicher Akribie aufgebaute Datenbank enthält Millionen weltweit verfügbarer Informationen über philatelistische Einzelstücke. Der Clou: Künstliche Intelligenz macht den „ProFi“ zu einem lernenden System, für das ebenfalls Tobias Huylmans maßgeblich verantwortlich zeichnet.

Fakt ist: Eine herausragende philatelistische Expertise in den unterschiedlichsten Ausprägungen bildet neben der ausgezeichneten finanziellen Solidität und dem zertifizierten Qualitätsmanagement das Fundament für die zukunftssichere Entwicklung des Traditionshauses Heinrich Köhler. 

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